Hybridheizung: Ölheizung mit Solarthermie kombinieren
Stand: 23. September 2026
Eine Hybridheizung verbindet zwei Wärmeerzeuger in einem System – zum Beispiel eine Öl-Brennwertheizung mit einer Solarthermieanlage. Beide speisen in einen gemeinsamen Pufferspeicher ein.
So funktioniert das Zusammenspiel
Die Solarthermieanlage übernimmt die Wärmeerzeugung, solange die Einstrahlung ausreicht – vor allem für Warmwasser in den Sommermonaten. Reicht sie nicht aus, ergänzt die Öl-Brennwertheizung. Da Heizöl bevorratet werden kann, steht die Wärmeversorgung unabhängig von Wetter und Tageszeit zur Verfügung.
Öl-Brennwerttechnik
Brennwertkessel nutzen zusätzlich die Wärme des Abgases, die bei älteren Kesseln ungenutzt entweicht. Wie hoch die Einsparung im Einzelfall ausfällt, hängt vom bisherigen Kessel, vom Gebäude und vom Heizverhalten ab. Eine belastbare Einschätzung liefert eine Energieberatung.
Was beim Neueinbau zu beachten ist
Für Öl-, Gas- und Flüssiggasheizungen, die nach dem 29. Juli 2026 neu eingebaut werden, gilt ab 2029 die Bio-Treppe nach § 43 GModG: Ein steigender Anteil der bereitgestellten Wärme muss aus biogenen oder wasserstoffbasierten Brennstoffen stammen – 10 Prozent ab 2029, ansteigend bis 60 Prozent im Jahr 2040. Bestehende Anlagen sind davon nicht betroffen.
Ob sich eine Hybridlösung für Ihr Gebäude eignet und welche Förderung infrage kommt, klären Sie am besten mit einem Fachbetrieb und einer unabhängigen Energieberatung.
Wir liefern den Brennstoff
Für die Belieferung Ihrer Anlage sind wir Ihr Ansprechpartner – mit tagesaktuellen Preisen und Bestellung online oder telefonisch.
Dieser Beitrag gibt einen allgemeinen Überblick zum oben genannten Stand und ersetzt keine individuelle Energieberatung.